G E S A M M E L T E   G E D A N K E N



(Gedichte-Texte-Anzeigen-Lyrik-Bilder)









Der Stern


Ich habe einmal die Geschichte gehört,

die sagt, dass es Menschen gibt,

die ursprünglich Sterne am Himmel waren,

die zu uns herunter gekommen sind,

um uns zu erleuchten.

Und wenn sie sterben,

gehen sie zurück an den Himmel

und leuchten uns von dort aus weiter.

Ich weiß nicht, ob diese Geschichte wahr ist,

aber wenn, dann bist Du einer dieser Sterne.

Du hast uns alle mit deiner Ausstrahlung erhellt,

hast in unser aller Herzen geleuchtet.

Du warst wie die aufgehende Sonne am Morgen

und wie der leuchtende Stern am Abend.

Du hast uns alle oft zum Lachen

und nur jetzt einmal zum Weinen gebracht.

Wir sind traurig,

denn wir hätten gerne noch mehr Zeit mit Dir verbracht.

Aber wir sind auch glücklich,

für die Zeit, die wir mit Dir verbringen durften.

Wir sind froh,

Dich kennengelernt zu haben

und dass Du eine Weile unser Stern warst,

der uns geleuchtet hat.

Wir wollen nur ein kleines Stück so sein wie Du

Und davon wieder einen kleinen Teil weitergeben,

damit jeder von uns einem anderem Menschen

ein wenig von dem geben kann,

was Du uns gegeben hast.

Ein kleines Stück Deiner Zuversicht,

daß es weitergeht,

ein kleines Stück Deiner Fröhlichkeit,

damit wir nicht so traurig sind,

ein kleines Stück Deiner Liebe,

um füreinander da zu sein,

ein kleines Stück Deines Mutes

und ein kleines Stück Deiner Kraft,

um diesen Kampf zu bestehen.

Aber wir müssen nicht wirklich traurig sein,

denn Du hast uns all das hinterlassen.

Wir müssen nicht wirklich Abschied nehmen,

denn Du bist immer bei uns:

am Morgen, wenn die Sonne aufgeht und

am Abend wenn die Sterne leuchten.
                                                                                                                                                                       (Claudia Schiff)









DIE SIEBEN HOHEN STERNE












Ich werde leben,
solange Euer Herz schlägt.
Ich werde leben,
solange ich bei Euch einen Platz
im Herzen habe.
Ich werde leben,
solange Ihr Euren Weg geht.
Ich werde leben,
solange in Eurem Leben
ein Lächeln erscheint.
Wenn Ihr mich sucht, dann sucht in
Eurem Herzen.
Wenn Ihr mich dort findet,
dann lebe ich in Euch weiter.


(Milead A. Yousef Shalin)












Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.
(Jean Paul)










Nicht alle Schmerzen sind heilbar


Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
Und während Tage und Jahre verstreichen,
Werden sie Stein.

Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
Doch du spürst ihre lastende Schwere
Bis in den Traum.

Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
Die Welt wird ein Blütenmeer.
Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
Da blüht nichts mehr.

(Ricarda Huch)



Du WARST -
das kann ich nicht hinnehmen,
es hört sich an wie: verloren.

Du BIST -
und wirst immer sein,

in meinem Herzen, meinen Gedanken,
meinen Träumen und in meiner Erinnerung.
(Marina Szczecinski)



       



Es gibt keinen Tod, nur den Wechsel in andere Welten.

(Chief Seattle, Duwamish)




               





Am Ende meines Weges

Am Ende meines Weges ist ein tiefes Tal.
Ich werde nicht weiter wissen.
ich werde mich niedersetzen und
verzweifelt sein.
Ein Vogel wird kommen und über das Tal fliegen
und ich werde wünschen,
ein Vogel zu sein.
Eine Blume wird leuchten jenseits des Abgrundes
und ich werde wünschen,
eine Blume zu sein.
Eine Wolke wird über den Himmel ziehen
und ich werde eine Wolke sein wollen.
Ich werde mich selbst vergessen.
Dann wird mein Herz leicht werden wie eine Feder,
zart wie eine Margerite,
durchsichtig wie der Himmel.
Und wenn ich dann aufblicke,
wird das Tal nur ein kleiner Sprung sein
zwischen Zeit und Ewigkeit.

                                               (indianische Weisheit)










                                                                        
                                                                            



Stern, du bist mein stiller Freund
in der Dunkelheit der Nacht,
wenn mein Herz vor Kummer weint
oder voller Freude lacht.
Meine Sehnsucht, meine Hoffnung,
die ich spüre tief in mir,
fliegt im Strom des weiten Himmels,
durch die tiefe Nacht zu dir.
Du bist immer für mich da,
Sternenfreund, der mich versteht,
der mit mir durch Glück und Leid
und durch alle Zeiten geht.









                                                                                     
                                                                                                                                                  
Wenn ich eines Tages gehen muss, tue ich das nicht wirklich.

Du kannst mich dann nur nicht mehr sehen, nicht mehr berühren.
Aber ich werde immer da sein, egal wo du bist.


Werde der Wind sein, der zärtlich durch dein Haar streicht,

der Regen, der sanft deine Haut berührt, der Regenbogen am Horizont,
der dir die schönsten Farben schenkt,
die Sonne, die dich wärmt und mit dir lacht,
der Duft von Sommer, den du einatmest,
die Erde auf der du gehst,
die Nacht, in der ich für dich die Sterne erstrahlen lasse,
der Tag, der dir tausend Überraschungen bringt,
die Hoffnung, die dich trägt, wenn du traurig bist,
dieses Gefühl was in dir ist, wenn du glücklich bist.

Du kannst mit mir reden,

ich werde dich immer hören oder einfach weinen,
dann nehme ich dich in meinen Arm und du wirst dich frei fühlen.
Ich werde über deinen Schlaf wachen

und dir wundervolle Träume schenken.

Du brauchst keine Angst zu haben, wenn du daran glaubst.

Du bist niemals allein, weil ich immer da sein werde,

wenn du an mich denkst so wie ich an dich.

(VerfasserIn unbekannt)




                                                                              

Wie soll ich weiter leben ohne dich,
Knie vor dem Grab und weine,
Ich will es nicht glauben,
dass du für immer von mir gegangen bist.
Manchmal wünschte ich mir, die Erde bricht auf
und verschlingt auch mich.
Stundenlang sitze ich hier alleine
und gieße die Blumen mit meinen Tränen.
Sicherlich, ist es schön, dass du keine Schmerzen mehr hast.
Sicherlich, ist es schön, dass du endlich deinen Frieden hast.
Ich suche dich überall, in meinen Träumen, in meinem Leben
in meinen Gedanken.
Ich finde dich in meinem Herzen wieder.
Ich spüre dich, ich höre dich,
sehe dich in den Erinnerungen vieler Bilder.
In meiner Hand, halte ich einen kleinen Zweig
Ich streichle mit dem Zweig dein Grab und schreibe immer wieder
“Ich vermisse dich”
Der “Alte Herr” im Himmel strahlt mich an,
Er schenkt mir das Gefühl, das du für immer bei mir bist.

Simone Gehrmann (*1958) deutsche Lyrikerin











Abschied -

- von dir und gemeinsamer Zeit

- von deinem Körper, durch den du bei mir warst

- von deinem Gesicht, das mir so vertraut war

- von deinem Lächeln, das mir so viel Freude schenkte

- von deinem Mund, der mir so viel Gutes zusprach

- von deinen Händen, die mir Halt und Kraft gaben

- von deinen Armen, in denen ich so geborgen war

- von deinem Herzen, das mich mit Liebe umgab.

Abschied -

- von dir und gemeinsamer Zeit


              



Achte auf dich selbst, auf das, was du denkst, auf das, was du fühlst, auf das, was du tust, auf das was du ungetan lässt.

Auf das was du liebst, auf das was du ungeliebt lässt.  Nur wer auf sich achtet, kann sich achten.  (E. Lukas)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            


                                       .












Warum?

Du bist nicht mehr hier und doch werden wir dich nie vergessen,
denn wir tragen Erinnerungen an dich in unseren Herzen!
Dennoch bleibt die immer währende Frage
auf die es keine Antwort gibt.

Warum?

Warum musstest Du sterben?
Warum ausgerechnet Du?
Warum haben wir dich verloren?
Wir konnten uns noch nicht einmal von dir verabschieden,
und dir sagen wie sehr wir dich lieben und brauchen.
Jetzt ist es zu spät!!
Nur eine Hoffnung bleibt uns.
Wo auch immer Du bist,
wir hoffen dass es Dir dort gut geht!
Wir würden alles dafür tun,
wenn wir noch einmal mit dir reden könnten!
Wir vermissen Dich so schrecklich!!!
Nachts liegen wir wach und weinen uns in den Schlaf.
Wir können es einfach nicht verhindern.
Gerne stellen wir uns vor wie Du auf irgendeiner Wolke schwebst,
und uns vom Himmel aus zusiehst.
Warum ist es uns passiert?
Wir werden es wohl nie verstehen können!










Es gibt eine Verantwortung gegenüber dem Was:
nämlich dafür,
was ich tue, sage, entscheide ...

Aber es gibt auch eine Verantwortung gegenüber dem Wie:
insofern,
wie ich lebe, liebe und leide ...

                                                                                                                                             (E. Lukas)





                                                                                 






                       




                                                                              




Ich denk so oft an dich

So viele Dinge erinnern mich an dich

Fremde Menschen

Denen ich auf der Straße begegne

Denn sie sehen mich an mit deinen Augen

Sie sehen mich an

Mit deinem Lächeln auf den Lippen...

Du warst noch so jung

Du hättest noch

So viele schöne Tage verbringen können

Jetzt haben wir nur noch

Unsere Erinnerung an dich

Und an die Zeit mit dir

Mehr ist uns nicht geblieben

Doch wir werden dich nie vergessen

Du wirst immer

In unseren Herzen bleiben

Denn wir haben dich alle geliebt

Und wir tun es immer noch

Du fehlst uns allen!


In ewiger Erinnerung 









                                                                              




Liebe Frau Jacobs,
mit Erschütterung habe ich vom Tode Svens gehört,
allerdings ohne zu wissen, dass er Opfer eines
Verkehrsunfalls wurde.
Es ist sicherlich für die Angehörigen immer schwer,
wenn ein geliebter Mensch von uns geht.
Ganz besonders schlimm aber ist es,
wenn ein junger Mensch,
der sein ganzes Leben noch vor sich hatte,
sozusagen aus unserer Mitte „gerissen“ wird.
Ich kann mir kein größeres Unglück vorstellen als das,
das die Eltern durchleben müssen, wenn ihr Kind stirbt.
Ich bin in Gedanken bei Sven,
den ich als ruhigen, lieben Menschen in Erinnerung habe.
Ich glaube sogar,
dass Sven noch auf einem der Bilder unserer
Schulhomepage zu sehen ist.
So, als ob er noch unter uns weilen würde!
Ganz besonders aber fühle ich mit Ihnen,
den Eltern und nahen Verwandten,
die jetzt alle Kraft benötigen,
um mit diesem schrecklichen Unglück fertig werden
zu können.
Ich wünsche Ihnen diese Kraft von ganzem Herzen.
Hoffentlich geht es Marcus wieder besser,
sodass zumindest er ohne gesundheitliche Einschränkung
sein Leben angehen kann,
das zu leben ja auch Sven ein Recht gehabt hätte.

Mit aufrichtigem Beileid
der ehemalige Klassenlehrer

http://www.hugo-junkers-realschule.de














                                                         

Der Schmerz brennt sich tief hinein
Die Seele schreit
Tausend messerscharfe Klingen in der Brust
Jeder Atemzug singt ein Klagelied
Kein Gefühl mehr für das eigene "Ich"
Mitmenschen in ihrer Normalität kaum ertragbar
Ziellose Schritte in eine ziellose Zeit
Zugreifen und ins Nichts fassen
Gefangen in dieser fremden Welt
Wo bist du "Gestern"
Offene Augen, die nichts sehen
Am Pullover noch eine vergängliche Spur Lieblingsparfüm
Sonne am Himmel, die nicht wärmt
Fragen suchen vergeblich nach Antworten
Müdigkeit und Leere lähmen die Pflichten
Trost kann nicht ankommen
Gedanken machen fast schwindlig
Immer wieder unkontrollierbare Tränen
Diese Angst vor dunklen, stillen Nächten
Keine Lust auf den neuen Tag
Verlangen nach dem Zauberspruch,
der alles ungeschehen macht

Unbändiges vergebliches Suchen
Die Sehnsucht quält…

Hoffnung, verlasse du mich bitte nicht auch noch.


(Heidi Schwenkow)


                                                                                                                                                              








Ins Leere fallen und merken,
dass es kein Halten gibt und kein Ankommen
am Grund, weil die Leere keinen Grund hat.

In Trauer versinken und spüren,
wie man untergeht und immer tiefer sinkt
ins Unermessliche, weil die Trauer keine Grenzen kennt.

Die Ohnmacht spüren und wissen,
dass nichts zu machen ist und nichts ankäme gegen sie,
weil die Ohnmacht übermächtig ist.

Am Ende sein und sehen,
dass es keinen Ausweg gibt und keinen Weg zurück,
weil das Ende unumstößlich ist.

Keine Hoffnung mehr kennen und glauben,
dass sie verloren bleibt und nicht wiederkehrt
später einmal, weil selbst die Hoffnung gestorben ist
irgendwann zuletzt.

Die Erinnerung zulassen und aushalten,
dass es unendlich wehtut und doch auch guttut manchmal,
weil die Erinnerung in schöne Zeiten führt.

Den Schmerz ertragen und dulden,
dass er mitklingt als Grundton der Erinnerung für immer,
weil dieser Schmerz die Melodie des Lebens prägt.

Den Blick nach vorne richten und wollen,
dass es weitergeht in diesem Leben irgendwie,
auch wenn der Blick tränenverhangen ist.

An Leben denken und ahnen,
dass es doch noch möglich ist hier in dieser Welt
und dort in jener andern,
wo LEBEN verheißen ist

FÜR IMMER – irgendwann zuletzt.

(U. Schauber)













Und irgendwo sind immer Spuren deines Lebens,
Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.
Sie werden uns immer an dich erinnern und
dich dadurch nie vergessen lassen.